„So nicht, Herr Innenminister! Polizei muss bürgernah und vor
Ort sein und bleiben.“
Scharfe Kritik der CDU-Senioren an radikaler
Polizeireform
Mit dem radikalen Eingriff in die bewährte
Struktur unserer Polizei wird der bundesweit anerkannt hohe
Sicherheitsstandard in Baden-Württemberg leichtfertig aufs Spiel
gesetzt. Gerade im Ländlichen Raum und vor allem für ältere
Menschen vermittelt die Polizeipräsenz vor Ort zu Recht ein
erhöhtes Sicherheitsgefühl. Wer die Gliederung der Polizei
allein nach möglichen finanziellen Einsparungen gestaltet,
missachtet diese berechtigten Sicherheitsbelange der
Bevölkerung.
„Wir glauben nicht daran, dass es nach der
Zerschlagung der Direktionen künftig mehr Polizeibeamte vor Ort
geben wird.Vielmehr
erscheint die geplante Zusammenlegung von Polizeidienststellen
ein weiterer, ideologisch begründeter, Schritt hin zu
bürgerfernen Regionalkreisen im Sinne der von der SPD stets
verfolgten Verwaltungszentralisierung. Dies kann nicht im
Interesse unserer Menschen im Lande sein,“ urteilt der
Landesvorsitzende der Senioren-Union Baden-Württemberg,
Prof.Dr.Wolfgang Frhr. v. Stetten.
Senioren-Union CDU Baden-Württemberg
Prof.Dr.Wolfgang Frhr. v.Stetten
Landesvorsitzender
11. Ausgabe / Berlin, 03. Februar 2012
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Gemeinsame Erklärung Jungen Union
und Senioren Union Baden-Württemberg
JU und SU fordern: CDU muss Partei
der Generationengerechtigkeit und bei Rente mit 67 standhaft
bleiben
CDU-Nachwuchs
und Senioren Union schließen die Reihen bei Diskussion um Rente
mit 67 und kündigen Generationengipfel an
Zur aktuellen Debatte um die Verlängerung
der Lebensarbeitszeit und die Rente mit 67 äußern sich nun auch
die größte politische Nachwuchs- und die größte politische
Seniorenorganisation in Baden-Württemberg, Junge Union und
Senioren-Union und kritisieren Kritiker aus den eigenen Reihen.
Prof. Dr. Wolfgang Frhr. v. Stetten,
Landesvorsitzender in Baden-Württemberg und stv.
Bundesvorsitzender der mit rd. 57000 Mitgliedern zweitgrößten
Vereinigung in der CDU Deutschlands, sowie Nikolas Löbel,
Landesvorsitzender der Jungen Union im Land, erklären hierzu am
Freitag (6. Januar):
„Aus Sicht der Senioren-Union und der Jungen
Union Baden-Württemberg ist am Jahreswechsel 2011/12 mit dem
ersten Schritt zur Verlängerung der Lebensarbeitszeit ein
wichtiger Abschnitt zur Bewältigung des demografischen Wandels
erreicht worden. Der Einstieg in die Rente mit 67 ist die
logische und richtige Konsequenz aus der Tatsache, dass wir
heute eine erfreulich längere Lebenserwartung haben und
demzufolge länger Altersbezüge bekommen. Richtig ist auch, dass
diese Anpassung der Lebensarbeitszeit nicht abrupt, sondern
schrittweise bis zum Jahre 2029 geschieht. Es ist ein erster
richtiger Schritt. Weitere, gerade in Sachen Ertüchtigung des
Arbeitsmarktes für Ältere, damit tatsächlich alle bis 67
arbeiten könnten, müssen folgen“, so der Landesvorsitzende der
Senioren-Union und stellv. Bundesvorsitzende Prof. Dr. Wolfgang
Frhr. von Stetten und JU-Chef Nikolas Löbel.
Mit
deutlichen Worten wenden sich die beiden Organisationen gegen
kritische Stimmen – auch aus eigenen Reihen – die die
Neuregelungen infrage stellen.Eine „unheilige Allianz“ mit „populistisch motivierten“
Forderungen der Opposition sei wenig zielführend.
„Es wäre fatal, mit der Rente mit 67 und der
damit verbundenen Generationengerechtigkeit erneut ein fest mit
der CDU verbundenes Thema über Bord zu werfen. Manche politische
Entscheidungen tun weh, sind aber richtig und müssen daher
konsequent verfolgt werden“, mahnen von
Senioren-Unions-Vorsitzender von Stetten und JU-Chef Löbel.
Rente mit 67 ein starkes Signal an
Jung und Alt
Stetten sieht in dem jetzt erfolgten
Einstieg auch ein Signal an die nachwachsende Generation, diese
nicht über Gebühr mit den Auswirkungen der Altersentwicklung zu
belasten. „Und dieses Signal ist ein gutes Zeichen an die jungen
Menschen in unserem Land und gut im Sinne der
Generationengerechtigkeit“, so Löbel.
Nicht zufrieden zeigen sich die Vertretung
der jungen und älteren Generation in der CDU mit den „bislang
noch unzureichenden“ Möglichkeiten, wirklich bis 67 arbeiten zu
können. „Hier bedarf es noch weiterer Anstrengungen von Politik
und Arbeitgebern hin zu adäquaten Lösungen. Auch wenn der
Beschäftigungsanteil Älterer erkennbar zugenommen hat, gibt es
auf diesem Sektor noch viel zu tun“, betonen die Chefs der
Senioren und Jungen Union in Baden-Württemberg.
Generationengipfel am 21. April zum
Thema Generationengerechtigkeit und Europa
Mit ihrer gemeinsamen Erklärung folgen die
Senioren und der CDU-Nachwuchs des zweitgrößten
CDU-Landesverbandes in Deutschland dem Beispiel ihrer Kollegen
aus Rheinland-Pfalz.
„Das Thema Generationengerechtigkeit spielt
für unsere beiden Organisationen eine wesentliche Rolle. Es ist
aber auch unsere Aufgabe den Dialog der Generationen zu fördern.
Gerade bei spannenden Themen wie der Zukunft Europas müssen
Ältere und Jüngere gehört werden und sich gemeinsam
artikulieren. Hierzu soll unter anderem ein Generationengipfel
beider Vereinigungen in Baden-Württemberg am 21. April 2012
beitragen. Dies wird ein starkes Zeichen dafür sein, dass die
CDU die Partei der generationenübergreifenden Politik ist und
bleibt“, so von Stetten und Löbel abschließend.
Landesversammlung Senioren-Union der CDU
Baden-Württemberg
Neuwahl des Landesvorstandes
Der neugewählte Landesvorstand
Christian Armbruster, Claus Bernhold, Jürgen Faasel,
Dr.Niephaus, Wolff Eberhard von Hennigs,
Dr.Wiggershaus v.l.
Werner Keppner, Gisela Vögl, Edith Mundt, Ursula Kuri, Dr.Ilse
Unold, Dr.Wolfgang von Stetten, Prof.Dr.Dorit Loos, Hugo
Bronner, Honor Funk, Dr.Schmitz-Rixen
Kontinuität bei den Senioren in der CDU
Harmonische Landesversammlung der Senioren-Union
Baden-Württemberg in Karlsruhe
Deutlich waren die Ergebnisse bei der
Neuwahl des Landesvorstandes der Senioren-Union
Baden-Württemberg: Prof.Dr.Wolfgang Frhr. v. Stetten (Künzelsau)
konnte bei einer Enthaltung ein einstimmiges Ergebnis
verzeichnen. Stetten ist damit alter und neuer
Landesvorsitzenden dieser Vereinigung der Landes-CDU.
Bei der Wahl der Stellvertreter im
Landesvorsitz erreichte der Kreisvorsitzende der Senioren-Union
Hohenlohe, Claus Bernhold (Öhringen), das beste Ergebnis der 4
Bewerber/innen. Weitere Stellvertreter sind Honor Funk
(Ochsenhausen/Oberschwaben), Dr.Norbert Nothhelfer (Freiburg) –
beide wie bisher - und Dr.Jutta Schmitz-Rixen (Ladenburg).
Keine Veränderungen gab es bei den
Funktionen Schatzmeister (Jürgen Faasel, Künzelsau),
Schriftführerin (Edith Mundt, Aalen) und Pressesprecher
Prof.Dr.Heinz-Theo Niephaus, Burgstetten).
Beisitzer/innen im neuen Landesvorstand
sind:
Prof.Dr.Dorit Loos (Stuttgart), Ursula Kuri (Freiburg),
Dr.Renate Heinisch (Boxberg), Wolff Eberhard von Hennigs
(Backnang), Dr.Ilse Unold (Stuttgart), Dr.Norbert Wiggershaus
(Schallstadt), Hugo Bronner (Sulz), Werner Keppner (Lauda-Königshofen),
Peter Grab (Schwäbisch Hall), Gisela Vögl (Stuttgart) und
Christian Armbruster (Reutlingen)
Hauptredner der Veranstaltung in Karlsruhe
war Thomas Strobl MdB, Vorsitzender der CDU in
Baden-Württemberg, der ankündigte, die Senioren-Union noch
stärker als bisher in die politischen Entscheidungsprozesse
einbinden zu wollen. Dies solle u.a. durch Beteiligung bei der
programmatischen Arbeit der Landespartei im Fachausschuss
Senioren, Arbeit und Soziales geschehen, der mit der Umbenennung
einen weiteren Schwerpunkt im Bereich der Seniorenpolitik
erhalten wird.
Neben dem Vorsitzenden der Landesgruppe
Baden-Württemberg in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Thomas
Strobl, waren Rainer Wieland MdEP und Vizepräsident des
Europäischen Parlaments, die örtliche Abgeordneten Karin Schütz
MdL, Ingo Wellenreuther MdB und der Europaabgeordnete Daniel
Caspary zu Gast. Für den in Berlin gebundenen Landesvorsitzenden
der JUNGEN UNION, Steffen Bilger MdB, sprach seine
Stellvertreterin, Martina Hurst, ein Grußwort.
EUROPÄISCHE
SENIOREN UNION
EUROPEAN
SENIOR CITIZENS’ U
NION
l’UNION
EUROPEENNE DES SENIORS
Im Exekutivkomitee der ESU…
wird die CDU-Senioren-Union
fortan u.a. durch Erika Reinhardt
(Senioren-Union Baden-Württemberg) vertreten
CDU Senioren-Union: Mehr Einfluss in
Bundespolitik
Weitere Impulse in der politischen Arbeit
für die ältere Generation verspricht sich die Senioren-Union
Baden-Württemberg von den Ergebnissen der Neuwahlen zum
Bundesvorstand dieser CDU-Vereinigung.
Mit überzeugendem Ergebnis von mehr als 94%
der Stimmen bestimmten die 260 Delegierten in Recklinghausen
Prof. Dr. Otto Wulff zum wiederholten Male und
unangefochten zum Bundesvorsitzenden. Vom Krankenbett aus
bedankte sich Wulff in bewegten Worten für das entgegengebrachte
Vertrauen.
Wolff-Eberhard von Hennigs, Prof.Dr. Wolfgang Frhr. von Stetten,
Claus Bernhold
Neben Prof. Dr. Wolfgang Frhr. von
Stetten, der als Landesvorsitzender in
Baden-Württemberg dem Vorstand schon bisher angehörte und jetzt
zum stellvertretenden Bundesvorsitzenden gewählt wurde,
bestätigten die Delegierten aus dem gesamten Bundesgebiet den
seitherigen stv. Bundesschatzmeister, Dr. Norbert Wiggershaus,
Schallstadt, und Wolff-Eberhard von Hennigs,
Backnang, als Mitglied des Bundesvorstandes.
Auf Anhieb schaffte außerdem der
SU-Kreisvorsitzende Hohenlohe, Claus Bernhold aus
Öhringen bereits im ersten Anlauf den Sprung in dieses höchste
Gremium der CDU-Senioren.
Im Mittelpunkt der dreitägigen
Delegiertenversammlung standen außerdem umfangreiche
Antragsberatungen und Grundsatzreden von Bundeskanzlerin
Angela Merkel und Verteidigungsminister Karl
Theodor zu Guttenberg.
Gastredner waren auch Ministerpräsident a.D.
Jürgen Rüttgers und der Bundesvorsitzende der
JUNGEN UNION, Philipp Mißfelder.
Ausgeschieden auf eigenen Wunsch aus dem
Bundesvorstand ist zu allgemeinem Bedauern die langjährige
stellvertretende Bundesvorsitzende, Erika Reinhardt
aus Stuttgart.
Gespräche am Rande der
Delegiertentagung mit Dr. Bernhard Worms,
Präsident der Europäischen Senioren Union