Landesverband Baden-Württemberg

Presseinformationen der Senioren-Union


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der Senioren-Union Baden-Württemberg
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Deutscher Soldat mit Kindern auf dem Titelbild der Souverän 04/2009
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02.02.2010 

Pressemitteilung der Senioren-Union Bundesverband:

Amtssprache ist Deutsch - nicht "Denglisch"!
Der Bundesvorsitzende der Senioren-Union der CDU Deutschlands, Prof. Dr. Otto Wulff, hat Bundes- und Landesregierungen sowie die Kommunalverwaltungen und Betriebe in öffentlicher Hand aufgefordert, "nach dem erfreulichen Vorstoß von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer" Deutsch "wieder generell als Umgangssprache in allen Behörden sowie offiziellen und öffentlichen Dokumenten zu gebrauchen." Wulff, der auch Mitglied des CDU-Bundesvorstands ist, erklärte heute, Dienstag in Berlin:" Die deutsche Sprache ist keine gepanschte Sprache für wichtigtuerische Halbgebildete. Sie ist die Sprache eine der größten Kulturnationen - die Sprache Lessings, Goethes, Schillers und Heines - und die Sprache von Thomas Mann, Heinrich Böll und Günter Grass:"

"Es ist richtig und unterstützenswert, dass Peter Ramsauer den pseudo-englischen Unfug wie 'Travel Management' für 'Reisestelle' in seinem Ministerium beseitigt," fügte Wulff hinzu. Eine solche sprachliche Bereinigung dürfe sich allerdings nicht auf ein einzelnes Ministerium beschränken. Auch in vielen anderen Behörden müsse wieder gelten: "Unsere Amtssprache ist Deutsch - und nicht 'Denglisch'!"

Es seien nicht nur ältere Menschen, die an dem "Sprach-Kauderwelsch" bei öffentlichen Institutionen, auf Bahnhöfen, bei der Post und der Telekom "zunehmend verzweifelten". Wenn auch "Englisch als verpflichtendes Fach ab dem ersten Schuljahr an vielen Schulen gelehrt" werde, so bedeute das noch nicht, deshalb den Weg durch einen "normalen deutschen Bahnhof zu einem Blindflug durch Denglistan" machen zu müssen. Wieso man zum Beispiel statt einer "Auskunft" ein "Information Desk" und statt eines "Fahrscheines" ein "Ticket" benötige, das von einem "Travel Officer" (Schaffner) kontrolliert werde, sei ihm immer schleierhaft geblieben, ergänzte Wulff.

Der Senioren-Chef wandte sich gleichzeitig gegen "übertriebene Deutschtümelei". Es habe in der Geschichte der deutschen Sprache immer Phasen gegeben, "in denen sich Lehnwörter durchgesetzt" hätten - sei es das 'Portemonnaie', die 'Datscha" oder heute 'Internet' oder 'Computer'." Dagegen sei nichts einzuwenden, so lange es keinen treffenden deutschen Begriff gebe. Wulff: "Jämmerlich aber ist die Manie, alles und jedes krampfhaft mit einem englischen Etikett zu belegen. Franzosen würden dies schon aus Selbstachtung nicht tun. Vive la France!"


13.01.2010 

Pressemitteilung der Senioren-Union Bundesverband:

Mitgliederzahl gegen den Trend gewachsen
Die Senioren-Union der CDU Deutschlands hat - entgegen dem allgemeinen Trend - im Jahr 2009 ihre Mitgliederzahl gesteigert. In den 15 deutschen Bundesländern (ohne Bayern, wo es eine eigene Senioren-Union gibt) stieg die Mitgliederzahl von 55.446 auf 56.384, dies bedeutet einen Netto-Zuwachs von 938 Mitgliedern. "Das Anwachsen der Mitgliederzahl unterstreicht das große politische Interesse gerade in der älteren Generation," betonte der Vorsitzende der CDU-Senioren-Union, Prof. Dr. Otto Wulff, heute, Dienstag, bei der Bekanntgabe der Zahlen in Berlin. "Dieses politische Interesse zeigte sich auch bei der weit überdurchschnittlichen Wahlbeteiligung von über 60jährigen Menschen sowohl bei der Bundestagswahl als auch bei allen Landtagswahlen des Jahres 2009."

57,7 Prozent der Mitglieder der Senioren-Union sind gleichzeitig auch Mitglieder der CDU. Es gibt keine automatische Mitgliedschaft von über 60jährigen CDU-Mitgliedern in der Senioren-Union. Vielmehr bedarf es einer ausdrücklichen Beitrittserklärung. CDU-Mitglieder in der Senioren-Union zahlen zusätzlich zu ihrem Parteibeitrag einen monatlichen Mindestbetrag von 2,50 Euro bei einem Engagement in der Vereinigung. Außerordentlich hoch ist der Anteil von Frauen in der CDU-Senioren-Organisation: 45,9 Prozent!

CDU-Senioren-Chef Prof. Dr. Otto Wulff wertete die erfreuliche Steigerung als Ausdruck der hervorragenden "Basisarbeit und Bürgernähe" seiner Vereinigung. "Wir sind mittlerweile in allen Landkreisen und Städten mit mehr als 10.000 Einwohnern präsent, und unsere Kreis- und Ortsverbände bieten ein hervorragendes Programm mit zahlreichen Informationsveranstaltungen. Diese bürgernahe Arbeit wird durch den Mitgliederzuwachs belohnt."


08.10.2009 

Pressemitteilung der Senioren-Union Bundesverband:

Literatur-Nobelpreis für eine Stimme "wider das Vergessen"
Der Bundesvorsitzende der Senioren-Union der CDU Deutschlands, Prof. Dr. Otto Wulff, hat die überraschende Verleihung des Literatur-Nobelpreises an die aus dem Banat stammende deutsche Schriftstellerin Herta Müller begrüßt. "Dieser Nobelpreis zeichnet eine Autorin aus, die mittlerweile zur wichtigsten Stimme wider das Vergessen der brutalen Unterdrückung von ethnischen Minderheiten in den kommunistischen Nachkriegs-Diktaturen Ost- und Südosteuropas geworden ist. Als Senioren-Union der CDU, der viele Opfer dieser kommunistischen Unterdrückung angehören, gratulieren wir Herta Müller aus vollem Herzen."

Herta Müller wurde 1953 als Tochter einer seit Jahrhunderten im Banat ansässigen deutschen Familie in Nitzkydorf geboren. Im kommunistischen Rumänien unter dem Diktator Ceausescu hatte sie Publikationsverbot. 1987 übersiedelte sie in die Bundesrepublik Deutschland. Zuletzt erschien von ihr der Roman "Atemschaukel", in dem sie die Deportation von Banater Schwaben und Siebenbürger Sachsen nach dem Zweiten Weltkrieg in die damalige Sowjetunion literarisch verarbeitete. Wulff: "Herta Müller hat das tragische Schicksal dieser Minderheit dem Vergessen entrissen und damit allen unschuldigen Opfern von Krieg, Vertreibung, Deportation und Flucht ein literarisches Denkmal gesetzt."


27.09.2009 

Pressemitteilung der Senioren-Union Bundesverband:

Vertrauensvotum für Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Union

Die deutliche christlich-liberale und bürgerliche Mehrheit im neuen Deutschen Bundestag ist nach Auffassung des Bundesvorsitzenden der Senioren-Union der CDU Deutschlands, Prof. Dr. Otto Wulff, "ein eindeutiges Vertrauensvotum für Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Union." Wählerinnen und Wähler hätten deutlich gemacht, "dass sie in diesen schwierigen Zeiten einer Politik der Erneuerung der Sozialen Marktwirtschaft den Vorzug vor einer rot-rot-grünen Zitterpartie" gäben.

Die Sozialdemokraten seien letztendlich an ihrem "Schlingerkurs" gegenüber der "Linken" gescheitert, betonte Wulff, der auch Mitglied des CDU-Bundesvorstands ist. "Wer nicht deutliche Distanz zu Kräften hält, die das freiheitliche System der Bundesrepublik Deutschland verändern wollen, schadet seiner Glaubwürdigkeit und verliert seine Mehrheitsfähigkeit."

Auch bei künftigen Wahlen werde die SPD so lange nicht wieder Zugewinne erzielen, so lange sie sich nicht von der postkommunistischen Linken deutlich abgrenzt.

Die Senioren-Union erfülle es "mit Stolz", dass sie durch weit überdurchschnittliche Stimmenanteile in der Generation der über 60-jährigen zu dem Wahlerfolg der künftigen bürgerlichen Koalition wesentlich beigetragen habe. "Gegen diese Generation kann in Deutschland keine Wahl mehr gewonnen werden."


30.08.2009
Pressemitteilung 23/2009 der Senioren-Union Bundesverband:

Senioren-Union-Chef Otto Wulff: Grüne stehen am Scheideweg

Das Ergebnis der Landtagswahlen im Saarland und in Thüringen bietet nach Auffassung des Bundesvorsitzenden der Senioren-Union der CDU Deutschlands, Prof. Dr. Otto Wulff, die Chance für "Bündnis 90/Die Grünen", ihre oft für sich selbst proklamierte "Bürgerlichkeit" durch "praktisches politisches Handeln" nachzuweisen. "Die Grünen stehen nach diesem Wahlsonntag am Scheideweg: Entscheiden sie sich für eine Unterstützung von rot-rot, verabschieden sie sich für lange Zeit von dem Anspruch, eine 'bürgerliche' Partei geworden zu sein", sagte der CDU-Senioren-Chef heute in Berlin. Insbesondere ältere und umweltbewusste Grünen-Wähler würden keinerlei Verständnis für rot-rot-grüne Bündnisse haben.

Die CDU-Verluste bezeichnete Wulff als "ernst zu nehmendes Warnsignal" vor der Bundestagswahl am 27. September. "Jetzt heißt es: Ärmel hochkrempeln und anpacken. Raus auf die Straßen und Plätze!" Wahlen würden nicht in Talk-Shows gewonnen: "Dafür müssen die Politiker das direkte Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern suchen."


10.08.2009 

Pressemitteilung der Senioren-Union Landesverband BW:
(siehe auch Presseinfo vom 15.03.2009)

Vorstand der Landessenioren-Union Baden-Württemberg wendet sich gegen generelle Überprüfung der Fahrtüchtigkeit älterer Führerscheininhaber

Unter Leitung des Vorsitzenden Dr. Wolfgang Frhr. von Stetten wandte sich der Landesvorstand am 10. August 2009 einstimmig gegen eine generelle Überprüfung älterer Führerscheininhaber. Wenn im Einzelfall konkrete Anhaltspunkte für ein Problem vorlägen, sei selbstverständlich eine Prüfung angezeigt und richtig, erklärte der Landesvorstand. Im Übrigen sei Eigenverantwortung gefragt. Dieser Verantwortung könne durch ein offenes Wort in der Familie oder durch die Beratung eines Arztes Rechnung getragen werden, meinten die Senioren.

Alter allein könne keinen Anlass für einen möglichen Führerscheinentzug darstellen.

Damit stellte sich der Landesvorstand voll hinter die Meinung von Staatsrätin Dr. Claudia Hübner, die kürzlich vor einer Stigmatisierung von älteren Verkehrsteilnehmern warnte. „Es ist unangebracht“, meinte sie, „Senioren als besonderes Risiko im Straßenverkehr abzustempeln.“ Ein höheres Alter sei keine besondere Gefahrenquelle für den Straßenverkehr. Vielmehr sei das Gegenteil der Fall. „Tatsache ist, dass Senioren nur etwa an jedem zehnten Unfall beteiligt sind, während ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung mittlerweile bei rund 20 Prozent liegt“, sagte die Staatsrätin. Auch sei im Übrigen der Anteil der Senioren bei Unfällen im Straßenverkehr in den letzten Jahren nicht überproportional gestiegen.


20.07.2009
Pressemitteilung 10/2009 der Senioren-Union  Bundesverband:

Grüne sollen faire Behandlung älterer Menschen beweisen

Die Senioren-Union der CDU Deutschlands hat die Forderung des verkehrspolitischen Sprechers der Bundestagsfraktion von Bündnis 90 / Die Grünen, Wilfried Hermann, auf verpflichtende Tauglichkeitstests für ältere Autofahrer ab 70 Jahre scharf zurückgewiesen. „Die Grünen schüren mit dieser Forderung Vorurteile, die durch die Wirklichkeit längst widerlegt sind“, erklärte der Bundesvorsitzende der Senioren-Union der CDU Deutschlands, Prof. Dr. Otto Wulff, heute in Berlin. „Mit ihrer Pauschalisierung liefern sie ein besonders übles Beispiel für Altersdiskriminierung.“

Die Verkehrsstatistik habe längst erwiesen, dass nicht ältere Autofahrer, sondern vor allem „jugendliche Raser“ an Unfällen mit tödlichem Ausgang beteiligt seien, so Wulff, der auch Mitglied des CDU-Bundesvorstands ist. „Insofern müsste die gesamte Bevölkerung einem verpflichtenden Tauglichkeitstest unterzogen werden, wenn man die Unfallraten auf eine solche Weise wirklich drastisch senken will.“ Statt eines permanenten Führerschein-Tauglichkeitstest für Ältere, sollten die Grünen für ihre Bundestagsfraktion erst einmal von einer Politik der permanenten Altersdiskriminierung Abstand nehmen und ihre politische Tauglichkeit mit einer fairen Behandlung älterer Menschen beweisen.


26.06.2009 

Pressemitteilung der Senioren-Union Landesverband BW:

Hände weg von der Mehrwertsteuer

Der Landesvorsitzende der Senioren Union, Dr. Wolfgang Frhr. v. Stetten, kritisierte die Äußerung von Ministerpräsident Günther H. Oettinger über die mögliche Anhebung der er-mäßigten Mehrwertsteuer von 7 % auf 9,5 %. „Dies ist absolut unsozial gegenüber den sozial Schwächeren, aber auch insbesondere der älteren Generation. So könne man mit der älteren Generation, die diesen Staat aus erbärmlichsten Verhältnissen aufgebaut habe, nicht umgehen. Jahrelang habe man Rentner und Pensionäre mit Hinweis auf die Staats-finanzen mit Nullrunden abgespeist. Nun sollen die beschei-denen Erhöhungen dieses Jahr über die Erhöhung der Mehr-wertsteuer für Grundnahrungsmittel weggenommen werden. Die ältere Generation macht dieses Spielchen nicht mit. Ministerpräsident Günther H. Oettinger wird aufgefordert seine Äußerung voll inhaltlich zurückziehen.“


15.03.2009
Pressemitteilung 10/2009 der Senioren-Union  Bundesverband:

Der Krise mit Mut und Optimismus begegnen
Der Bundesvorsitzende der Senioren-Union der CDU Deutschlands, Prof. Dr. Otto Wulff, hat Politik und Wirtschaft aufgefordert, der gegenwärtigen Krise nicht mit „Weinerlichkeit und Kleinmut", sondern mit „Mut und Optimismus" zu begegnen. „Ein verzweifelt wirkender Muntermacher ist eine lächerliche Figur und unbrauchbar in politisch prekären Lagen“, schreibt Wulff in der neuen Ausgabe des Senioren-Union-Mitglieder-Magazins „Souverän". Der von manchen Prognostikern „als Realismus bezeichnete Zweckpessimismus" diene oft nur dem „eitlen Zweck, sich wirksam für die nächste Talkshow zu empfehlen."

Der weit verbreiteten „German Angst" müsse die Haltung entgegengesetzt werden, mit der seine, die heutige Senioren-Generation, den Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg angepackt habe. „Mehr als 80 Prozent allen ursprünglichen Wohnraums, mehr als 85 Prozent der industriellen Produktionsanlagen waren zerstört!" Es habe „Millionen von Toten in der Heimat und an der Front, Millionen an verwundeten und verkrüppelten Menschen" gegeben, „ein völlig zerstörtes Land, das ein Drittel seines Hoheitsgebietes verloren hatte, in dessen Rest mehr als 15 Millionen Vertriebene und Flüchtlinge hineinströmten." Wulff: "Und dennoch wurden mutig die Ärmel aufgekrempelt, wurde gehofft und wieder aufgebaut, in einem Geist, das nie wieder geschehen durfte, was unter den Nationalsozialisten geschehen war."

Von der Politik müsse jetzt „Solidarität und soziale Verantwortung" denen gegenüber erwartet werden, die „ihren Arbeitsplatz und ihr Vermögen durch fremdes Tun verlieren." Freiheit bedeute gleichzeitig aber auch, „dem Menschen nicht täglich etwas vorzujammern und ihm stattdessen Zuversicht zu geben, Hoffnung zu machen, Herausforderungen anzunehmen und ihnen Mutig zu begegnen."

Der Beitrag von Prof. Dr. Wulff, der auch Mitglied des CDU-Bundesvorstands ist, steht Ihnen als Download im Internet der Senioren-Union der CDU hier zur Verfügung.


15.03.2009

Pressemitteilung der Senioren-Union Kreisverband Hohenlohe:
Kein Führerscheinentzug für Senioren

Der Kreisvorsitzende der CDU Senioren-Union im Hohenlohekreis, Claus Bernhold, begrüßt die Absicht der Landesregierung, keine regelmäßigen Eignungsprüfungen für ältere Führerscheininhaber einzuführen. Bernhold bezeichnet die Führerscheinrichtlinie der Europäischen Kommission mit der Forderung nach regelmäßigen Überprüfungen lebensälterer Führerscheininhaber als übertrieben und praxisfern. "Die Unfallstatistik zeigt, dass Senioren als Personengruppe am Unfallgeschehen im Straßenverkehr als unauffällig erscheinen", sagte Bernhold. Auch der 47. Deutsche Verkehrsgerichtstag habe sich noch im Januar 2009 dagegen ausgesprochen, von der Ermächtigung der EU-Richtlinie Gebrauch zu machen.

„Alter allein ist kein Grund zum Führerscheinentzug, aber selbstverständlich ist eine Überprüfung dann angezeigt und richtig, wenn im Einzelfall konkrete Anhaltspunkte dafür vorliegen,“ fährt Bernhold fort und appelliert im übrigen an die Eigenverantwortung und an freiwillige Überprüfungen. Dieser Verantwortlichkeit könne gegebenenfalls auch durch ein offenes Wort innerhalb der Familie entsprochen werden, ohne dass es staatlicher Eignungsprüfungen bedürfe.


10.03.2009

Pressemitteilung der Senioren-Union Landesverband BW:

Hände weg von Angela Merkel

Keinerlei Verständnis zeigt der Landesvorsitzende der Senioren Union in Baden-Württemberg, Dr. Wolfgang v. Stetten, für die zunehmende und meist unqualifizierte Kritik an der Bundeskanzlerin Angela Merkel.

„Anstatt Geschlossenheit zu zeigen in einer schwierigen Situation, betreiben wir das sozialdemokratische Lustspiel der Selbstzerfleischung. Angela Merkel hat die CDU 1998/1999, als diese im tiefen Tal der Tränen war und Umfragewerte zwischen 20 % und 25 % hatte, wie sie derzeit die Sozialdemokraten haben, aus dieser Situation herausgeholt und mit einer großartigen Leistung Deutschland international, aber auch national, repräsentiert“, sagte v. Stetten.

Wer Kritik übe, dürfe nicht vergessen, dass wir in einer großen Koalition sind mit 49 % Sozialdemokratischen Abgeordneten. Hier sind, ob wir es wollen oder nicht, auch von CDU-Seite aus schmerzliche Kompromisse notwendig, um überhaupt voran zu kommen.

„Wer jetzt an der Bundeskanzlerin herumnörgelt, verhindert, dass es im kommenden September wieder zu einer vernünftigen Koalition zwischen CDU/CSU und FDP kommt. Deswegen: Hände weg von Frau Merkel. Unsere Gegner sind die Sozialdemokraten, die Grünen und die Linken“, so Dr. v. Stetten.


11.02.2009
Pressemitteilung 08/2009 der Senioren-Union  Bundesverband:

Deutsch muss wieder "Umgangssprache" werden
Der Bundesvorsitzende der Senioren-Union der CDU Deutschlands, Prof. Dr. Otto Wulff, hat die staatlichen und halbstaatlichen Unternehmen und Institutionen in der Bundesrepublik aufgefordert, in ihrer öffentlichen Darstellung wieder "zur deutschen Sprache als Umgangssprache" zurückzukehren. Nicht nur ältere Bürgerinnen und Bürger, so erklärte Wulff, der auch Mitglied des CDU-Bundesvorstands ist, heute in Berlin, fühlten sich im "anglizistischen Informations-Dschungel" zunehmend überfordert.

Der Gang zu einer ganz normalen Reiseauskunft der Deutschen Bahn, die immerhin noch das Attribut "deutsch" im Namen führe, gleiche mittlerweile einem "Blindflug durch Denglistan": CityNightLine, DB Carsharing, Rail & Fly, CityHits, Online-Ticket, MobilCheck. "Dabei sagen immer noch mindestens 90 Prozent der Kunden 'Fahrkarte' und nicht 'Ticket', und statt einer so genannten Bahn-'Card' würde es ebenso gut eine Bahn-Karte tun," betonte Wulff.

Ebenso ärgerlich sei der Begriff "Job-Center" im Bereich der staatlichen Arbeitsvermittlung. Er sei sogar sachlich falsch. Wulff: "Die meisten Arbeitslosen suchen ja nicht irgendeinen Gelegenheits-Job, sondern sie sind an einer langfristigen beruflichen Perspektive interessiert." Wer hier "bei der Sprache schlampt, verhunzt auch das eigene Anliegen der seriösen Arbeitsvermittlung."

Gleiches gelte für Stellenanzeigen, in denen "Key Account Manager" gesucht würden oder "Call-by-call"-Angebote der teilstaatlichen Telekom. Wulff: "Gibt es eigentlich in den deutschen Werbeagenturen niemand mehr, der sich griffige und verständliche deutsche Bezeichnungen ausdenken kann? Oder Auftraggeber, die genau darauf bestehen?"

Der CDU-Senioren-Chef unterstützte gleichzeitig den Appell der langjährigen Bundesverfassungsgerichts-Präsidentin und früheren Berliner SPD-Justiz-Senatorin Jutta Limbach für einen selbstbewussteren Umgang mit der deutschen Sprache in den europäischen Institutionen. Wulff: "Wenn Frau Limbach darauf hinweist, dass der ausschließliche Gebrauch der englischen Sprache alle anderen Sprachen zu einer Provinzsprache degradiert, dann ist dem nichts hinzuzufügen."


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