aus:
18. Februar 2011
Treffen
Senioren machen sich für Kinder stark
Vereinigungen von CSU und CDU verabschieden „Ulmer Erklärung“

Treffen der Senioren-Union in Ulm (von links): Claus Bernhold,
Wolfgang Freiherr von Stetten, Konrad Weckerle, Heinz Theo Niephaus.
Ulm
Die Landesvorstände der Senioren-Union von Bayern und
Baden-Württemberg haben gestern in den Ulmer Stuben eine „Ulmer
Erklärung“ verabschiedet, in der sie sich für eine
kinderfreundlichere Gesellschaft aussprechen. Hintergrund ist eine
Änderung des Bundesimmissionsschutzgesetzes – und eine umstrittene
Äußerung des Landesvorsitzenden der CDU-Senioren von
Nordrhein-Westfalen, Leonhard Kuckart.
Dieser hatte sich gegen die Ansiedlung von Kindertagesstätten in
Wohngebieten ausgesprochen. Unmöglich, finden Prof. Dr. Konrad
Weckerle, der Landesvorsitzende der Senioren-Union der CSU Bayern,
und sein baden-württembergischer Kollege Prof. Dr. Wolfgang Freiherr
von Stetten. „So viel Kinderfeindlichkeit ist unerträglich“, sagte
Weckerle. „Kinderlärm ist ein Ausdruck von Lebensfreude und nicht
mit Industrielärm gleichzusetzen. Das Signal, das Herr Kuckart mit
seinen Äußerungen setzt, ist nicht nur eine Ohrfeige für junge
Familien. Er stellt sich gegen das Miteinander der Generationen als
tragende Säule unserer ganzen Gesellschaft.“
Ähnlich äußerte sich von Stetten. „Kinder sind unser Kapital für die
Zukunft“, sagte er. „Wir sollten uns nach Kräften bemühen, junge
Menschen zur Familiengründung und zu Kindern zu ermutigen. Diesem
Ziel dienen unter anderem die Förderung familiengerechter Wohnungen
und die Schaffung von Betreuungseinrichtungen wie Kindergärten,
Kindertagesstätten und Spielplätzen. Solche Einrichtungen sind
selbstverständlich natürlicher Bestandteil, gerade in Wohngebieten.“
– „Wir wollen weder Jugendgettos noch Altengettos“, so Konrad
Weckerle.
Verstärkte Zusammenarbeit der Landesverbände
Neben dieser klaren Ansage für mehr Kinderfreundlichkeit ging es bei
dem Treffen gestern in Ulm vor allem um eine verstärkte
Zusammenarbeit der Landesverbände. Diese wollen sich nicht nur für
die Belange von Senioren starkmachen, sondern für ein besseres
Miteinander von Jung und Alt und für die Belange von Familien. In
einer „Südschiene“ sollen vor allem die Themen Pflege, Gesundheit,
Bildung, Energie und Lebensarbeitszeit aufgearbeitet werden. (mru
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Ulm, 17. Februar 2011
Mitteilung für die Medien
„Senioren von CDU und CSU gründen Südschiene“
Am Donnerstag, den 17. Februar 2011 trafen sich
die Landesvorstände der Senioren-Union der CSU und der CDU
Baden-Württemberg zu einer gemeinsamen Sitzung in Ulm. Beide
Vereinigungen wollen in Zukunft die Zusammenarbeit weiter vertiefen
und die „Südschiene“ stärken, wenn es um die Vertretung von Anliegen
der älteren Generation geht. Diskutiert wurden u.a. gemeinsame
Positionen zu den Themenbereichen Pflege, Gesundheit, Bildung,
Energie und Lebensarbeitszeit. Betont wurde ferner, dass die
Senioren in beiden Parteien für sich in Anspruch nehmen, sich auf
allen Feldern der Politik zu Wort zu melden, getreu dem Leitsatz:
Politik nicht nur für Senioren, sondern mit Senioren. Erfahrung
gestaltet Zukunft.
Deutliche Worte der Kritik fanden die beiden
Landesvorstände zu den Äußerungen des Landesvorsitzenden der
Senioren-Union in NRW, Leonard Kuckart, der sich gegen die
Ansiedlung von Kindertagesstätten in Wohngebieten ausgesprochen hat.
Prof. Dr. Konrad Weckerl, Landesvorsitzender der
Senioren-Union der CSU:
"Ich kann
mich der Empörung über die Äußerungen des Landesvorsitzenden der
CDU-Senioren Nordrhein-Westfalen nur anschließen. So viel
Kinderfeindlichkeit ist unerträglich. Kinderlärm ist ein Ausdruck
von Lebensfreude und nicht mit Industrielärm gleichzusetzen. Das
Signal, das Herr Kuckart mit seinen Äußerungen setzt, ist nicht nur
eine Ohrfeige für junge Familien. Er stellt sich gegen das
Miteinander der Generationen als tragende Säule unserer ganzen
Gesellschaft. Herr Kuckart will Kinder an den Rand drängen
und die Generationen gegeneinander ausspielen. Das ist unerhört. Ich
erwarte vom Vorsitzenden der Senioren-Union der CDU, dass die
notwendigen Konsequenzen gezogen werden.
Wir
begrüßen ausdrücklich den Vorschlag von Bundesminister Röttgen,
Kindertagesstätten und Spielplätze in Wohngebieten zuzulassen."
Prof. Dr. Wolfgang
Frhr. v. Stetten, stv. Bundesvorsitzender und Landesvorsitzender der
Senioren-Union Baden-Württemberg:
„Kinder
sind unser Kapital für die Zukunft. Wir sollten uns nach Kräften
bemühen, junge Menschen zur Familiengründung und zu Kindern zu
ermutigen. Diesem Ziel dienen u.a. die Förderung familiengerechter
Wohnungen und die Schaffung von Betreuungseinrichtungen, wie
Kindergärten, Kindertagesstätten und Spielplätzen. Solche
Einrichtungen sind selbstverständlich natürlicher Bestandteil gerade
in Wohngebieten.
Die
Äußerungen von Herrn Kuckart spiegeln keinesfalls die Meinung
unserer Senioren in CDU und CSU wieder. Im Gegenteil: Fröhlicher
Kinderlärm gehört zum Lebensalltag. Es wäre schlimm, wollten wir
unsere älteren Mitbürger in „Altenghettos“ verbannen. Ein
geschlossenes Fenster, das bekannte „Ohropax“ und die Einhaltung der
Mittagsruhe können Wunder wirken und helfen, wenn es ein wenig zu
laut wird.“

Prof. Dr. Konrad Weckerle
Prof.Dr.Wolfgang Frhr. v. Stetten
02.02.2010
Pressemitteilung der
Senioren-Union Bundesverband:
Amtssprache ist Deutsch
- nicht "Denglisch"!
Der Bundesvorsitzende der Senioren-Union der CDU
Deutschlands, Prof. Dr. Otto Wulff, hat Bundes- und
Landesregierungen sowie die Kommunalverwaltungen und
Betriebe in öffentlicher Hand aufgefordert, "nach
dem erfreulichen Vorstoß von Bundesverkehrsminister
Peter Ramsauer" Deutsch "wieder generell als
Umgangssprache in allen Behörden sowie offiziellen
und öffentlichen Dokumenten zu gebrauchen." Wulff,
der auch Mitglied des CDU-Bundesvorstands ist,
erklärte heute, Dienstag in Berlin:" Die deutsche
Sprache ist keine gepanschte Sprache für
wichtigtuerische Halbgebildete. Sie ist die Sprache
eine der größten Kulturnationen - die Sprache
Lessings, Goethes, Schillers und Heines - und die
Sprache von Thomas Mann, Heinrich Böll und Günter
Grass:"
"Es ist richtig und unterstützenswert, dass Peter
Ramsauer den pseudo-englischen Unfug wie 'Travel
Management' für 'Reisestelle' in seinem Ministerium
beseitigt," fügte Wulff hinzu. Eine solche
sprachliche Bereinigung dürfe sich allerdings nicht
auf ein einzelnes Ministerium beschränken. Auch in
vielen anderen Behörden müsse wieder gelten: "Unsere
Amtssprache ist Deutsch - und nicht 'Denglisch'!"
Es seien nicht nur ältere Menschen, die an dem
"Sprach-Kauderwelsch" bei öffentlichen
Institutionen, auf Bahnhöfen, bei der Post und der
Telekom "zunehmend verzweifelten". Wenn auch
"Englisch als verpflichtendes Fach ab dem ersten
Schuljahr an vielen Schulen gelehrt" werde, so
bedeute das noch nicht, deshalb den Weg durch einen
"normalen deutschen Bahnhof zu einem Blindflug durch
Denglistan" machen zu müssen. Wieso man zum Beispiel
statt einer "Auskunft" ein "Information Desk" und
statt eines "Fahrscheines" ein "Ticket" benötige,
das von einem "Travel Officer" (Schaffner)
kontrolliert werde, sei ihm immer schleierhaft
geblieben, ergänzte Wulff.
Der Senioren-Chef wandte sich gleichzeitig gegen
"übertriebene Deutschtümelei". Es habe in der
Geschichte der deutschen Sprache immer Phasen
gegeben, "in denen sich Lehnwörter durchgesetzt"
hätten - sei es das 'Portemonnaie', die 'Datscha"
oder heute 'Internet' oder 'Computer'." Dagegen sei
nichts einzuwenden, so lange es keinen treffenden
deutschen Begriff gebe. Wulff: "Jämmerlich aber ist
die Manie, alles und jedes krampfhaft mit einem
englischen Etikett zu belegen. Franzosen würden dies
schon aus Selbstachtung nicht tun. Vive la France!"
13.01.2010
Pressemitteilung der
Senioren-Union Bundesverband:
Mitgliederzahl gegen den
Trend gewachsen
Die Senioren-Union der CDU Deutschlands hat -
entgegen dem allgemeinen Trend - im Jahr 2009 ihre
Mitgliederzahl gesteigert. In den 15 deutschen
Bundesländern (ohne Bayern, wo es eine eigene
Senioren-Union gibt) stieg die Mitgliederzahl von
55.446 auf 56.384, dies bedeutet einen Netto-Zuwachs
von 938 Mitgliedern. "Das Anwachsen der
Mitgliederzahl unterstreicht das große politische
Interesse gerade in der älteren Generation," betonte
der Vorsitzende der CDU-Senioren-Union, Prof. Dr.
Otto Wulff, heute, Dienstag, bei der Bekanntgabe der
Zahlen in Berlin. "Dieses politische Interesse
zeigte sich auch bei der weit überdurchschnittlichen
Wahlbeteiligung von über 60jährigen Menschen sowohl
bei der Bundestagswahl als auch bei allen
Landtagswahlen des Jahres 2009."
57,7 Prozent der Mitglieder der Senioren-Union sind
gleichzeitig auch Mitglieder der CDU. Es gibt keine
automatische Mitgliedschaft von über 60jährigen
CDU-Mitgliedern in der Senioren-Union. Vielmehr
bedarf es einer ausdrücklichen Beitrittserklärung.
CDU-Mitglieder in der Senioren-Union zahlen
zusätzlich zu ihrem Parteibeitrag einen monatlichen
Mindestbetrag von 2,50 Euro bei einem Engagement in
der Vereinigung. Außerordentlich hoch ist der Anteil
von Frauen in der CDU-Senioren-Organisation: 45,9
Prozent!
CDU-Senioren-Chef Prof. Dr. Otto Wulff wertete die
erfreuliche Steigerung als Ausdruck der
hervorragenden "Basisarbeit und Bürgernähe" seiner
Vereinigung. "Wir sind mittlerweile in allen
Landkreisen und Städten mit mehr als 10.000
Einwohnern präsent, und unsere Kreis- und
Ortsverbände bieten ein hervorragendes Programm mit
zahlreichen Informationsveranstaltungen. Diese
bürgernahe Arbeit wird durch den Mitgliederzuwachs
belohnt."
08.10.2009
Pressemitteilung der
Senioren-Union Bundesverband:
Literatur-Nobelpreis für eine Stimme "wider das
Vergessen"
Der Bundesvorsitzende der
Senioren-Union der CDU Deutschlands, Prof. Dr. Otto
Wulff, hat die überraschende Verleihung des
Literatur-Nobelpreises an die aus dem Banat stammende
deutsche Schriftstellerin Herta Müller begrüßt. "Dieser
Nobelpreis zeichnet eine Autorin aus, die mittlerweile
zur wichtigsten Stimme wider das Vergessen der brutalen
Unterdrückung von ethnischen Minderheiten in den
kommunistischen Nachkriegs-Diktaturen Ost- und
Südosteuropas geworden ist. Als Senioren-Union der CDU,
der viele Opfer dieser kommunistischen Unterdrückung
angehören, gratulieren wir Herta Müller aus vollem
Herzen."
Herta Müller wurde 1953 als
Tochter einer seit Jahrhunderten im Banat ansässigen
deutschen Familie in Nitzkydorf geboren. Im
kommunistischen Rumänien unter dem Diktator Ceausescu
hatte sie Publikationsverbot. 1987 übersiedelte sie in
die Bundesrepublik Deutschland. Zuletzt erschien von ihr
der Roman "Atemschaukel", in dem sie die Deportation von
Banater Schwaben und Siebenbürger Sachsen nach dem
Zweiten Weltkrieg in die damalige Sowjetunion
literarisch verarbeitete. Wulff: "Herta Müller hat das
tragische Schicksal dieser Minderheit dem Vergessen
entrissen und damit allen unschuldigen Opfern von Krieg,
Vertreibung, Deportation und Flucht ein literarisches
Denkmal gesetzt."
27.09.2009
Pressemitteilung der
Senioren-Union Bundesverband:
Vertrauensvotum
für Bundeskanzlerin Angela
Merkel und die Union
Die deutliche christlich-liberale
und bürgerliche Mehrheit im neuen Deutschen Bundestag
ist nach Auffassung des Bundesvorsitzenden der
Senioren-Union der CDU Deutschlands, Prof. Dr. Otto
Wulff, "ein eindeutiges Vertrauensvotum für
Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Union."
Wählerinnen und Wähler hätten deutlich gemacht, "dass
sie in diesen schwierigen Zeiten einer Politik der
Erneuerung der Sozialen Marktwirtschaft den Vorzug vor
einer rot-rot-grünen Zitterpartie" gäben.
Die Sozialdemokraten seien
letztendlich an ihrem "Schlingerkurs" gegenüber der
"Linken" gescheitert, betonte Wulff, der auch Mitglied
des CDU-Bundesvorstands ist. "Wer nicht deutliche
Distanz zu Kräften hält, die das freiheitliche System
der Bundesrepublik Deutschland verändern wollen, schadet
seiner Glaubwürdigkeit und verliert seine
Mehrheitsfähigkeit."
Auch bei künftigen Wahlen werde die
SPD so lange nicht wieder Zugewinne erzielen, so lange
sie sich nicht von der postkommunistischen Linken
deutlich abgrenzt.
Die Senioren-Union erfülle es "mit
Stolz", dass sie durch weit überdurchschnittliche
Stimmenanteile in der Generation der über 60-jährigen zu
dem Wahlerfolg der künftigen bürgerlichen Koalition
wesentlich beigetragen habe. "Gegen diese Generation
kann in Deutschland keine Wahl mehr gewonnen werden."
30.08.2009
Pressemitteilung 23/2009 der
Senioren-Union Bundesverband:
Senioren-Union-Chef Otto Wulff: Grüne stehen
am Scheideweg
Das Ergebnis der Landtagswahlen im Saarland
und in Thüringen bietet nach Auffassung des Bundesvorsitzenden
der Senioren-Union der CDU Deutschlands, Prof. Dr. Otto Wulff,
die Chance für "Bündnis 90/Die Grünen", ihre oft für sich selbst
proklamierte "Bürgerlichkeit" durch "praktisches politisches
Handeln" nachzuweisen. "Die Grünen stehen nach diesem
Wahlsonntag am Scheideweg: Entscheiden sie sich für eine
Unterstützung von rot-rot, verabschieden sie sich für lange Zeit
von dem Anspruch, eine 'bürgerliche' Partei geworden zu sein",
sagte der CDU-Senioren-Chef heute in Berlin. Insbesondere ältere
und umweltbewusste Grünen-Wähler würden keinerlei Verständnis
für rot-rot-grüne Bündnisse haben.
Die CDU-Verluste bezeichnete Wulff als
"ernst zu nehmendes Warnsignal" vor der Bundestagswahl am 27.
September. "Jetzt heißt es: Ärmel hochkrempeln und anpacken.
Raus auf die Straßen und Plätze!" Wahlen würden nicht in
Talk-Shows gewonnen: "Dafür müssen die Politiker das direkte
Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern suchen."
10.08.2009
Pressemitteilung der
Senioren-Union Landesverband
BW:
(siehe
auch Presseinfo vom 15.03.2009)
Vorstand der
Landessenioren-Union
Baden-Württemberg wendet sich
gegen generelle Überprüfung der
Fahrtüchtigkeit älterer
Führerscheininhaber
Unter Leitung des Vorsitzenden Dr.
Wolfgang Frhr. von Stetten wandte sich der
Landesvorstand am 10. August 2009 einstimmig gegen eine
generelle Überprüfung älterer Führerscheininhaber. Wenn
im Einzelfall konkrete Anhaltspunkte für ein Problem
vorlägen, sei selbstverständlich eine Prüfung angezeigt
und richtig, erklärte der Landesvorstand. Im Übrigen sei
Eigenverantwortung gefragt. Dieser Verantwortung könne
durch ein offenes Wort in der Familie oder durch die
Beratung eines Arztes Rechnung getragen werden, meinten
die Senioren.
Alter allein könne keinen Anlass für
einen möglichen Führerscheinentzug darstellen.
Damit stellte sich der
Landesvorstand voll hinter die Meinung von Staatsrätin
Dr. Claudia Hübner, die kürzlich vor einer
Stigmatisierung von älteren Verkehrsteilnehmern warnte.
„Es ist unangebracht“, meinte sie, „Senioren als
besonderes Risiko im Straßenverkehr abzustempeln.“ Ein
höheres Alter sei keine besondere Gefahrenquelle für den
Straßenverkehr. Vielmehr sei das Gegenteil der Fall.
„Tatsache ist, dass Senioren nur etwa an jedem zehnten
Unfall beteiligt sind, während ihr Anteil an der
Gesamtbevölkerung mittlerweile bei rund 20 Prozent
liegt“, sagte die Staatsrätin. Auch sei im Übrigen der
Anteil der Senioren bei Unfällen im Straßenverkehr in
den letzten Jahren nicht überproportional gestiegen.
20.07.2009
Pressemitteilung 10/2009 der
Senioren-Union
Bundesverband:
Grüne
sollen faire Behandlung älterer Menschen beweisen
Die Senioren-Union der CDU Deutschlands hat die
Forderung des verkehrspolitischen Sprechers der
Bundestagsfraktion von Bündnis 90 / Die Grünen, Wilfried
Hermann, auf verpflichtende Tauglichkeitstests für
ältere Autofahrer ab 70 Jahre scharf zurückgewiesen.
„Die Grünen schüren mit dieser Forderung Vorurteile, die
durch die Wirklichkeit längst widerlegt sind“, erklärte
der Bundesvorsitzende der Senioren-Union der CDU
Deutschlands, Prof. Dr. Otto Wulff, heute in Berlin.
„Mit ihrer Pauschalisierung liefern sie ein besonders
übles Beispiel für Altersdiskriminierung.“
Die
Verkehrsstatistik habe längst erwiesen, dass nicht
ältere Autofahrer, sondern vor allem „jugendliche Raser“
an Unfällen mit tödlichem Ausgang beteiligt seien, so
Wulff, der auch Mitglied des CDU-Bundesvorstands ist.
„Insofern müsste die gesamte Bevölkerung einem
verpflichtenden Tauglichkeitstest unterzogen werden,
wenn man die Unfallraten auf eine solche Weise wirklich
drastisch senken will.“ Statt eines permanenten
Führerschein-Tauglichkeitstest für Ältere, sollten die
Grünen für ihre Bundestagsfraktion erst einmal von einer
Politik der permanenten Altersdiskriminierung Abstand
nehmen und ihre politische Tauglichkeit mit einer fairen
Behandlung älterer Menschen beweisen.
26.06.2009
Pressemitteilung der
Senioren-Union Landesverband
BW:
Hände weg von der Mehrwertsteuer
Der Landesvorsitzende der Senioren
Union, Dr. Wolfgang Frhr. v. Stetten, kritisierte die
Äußerung von Ministerpräsident Günther H. Oettinger über
die mögliche Anhebung der er-mäßigten Mehrwertsteuer von
7 % auf 9,5 %. „Dies ist absolut unsozial gegenüber den
sozial Schwächeren, aber auch insbesondere der älteren
Generation. So könne man mit der älteren Generation, die
diesen Staat aus erbärmlichsten Verhältnissen aufgebaut
habe, nicht umgehen. Jahrelang habe man Rentner und
Pensionäre mit Hinweis auf die Staats-finanzen mit
Nullrunden abgespeist. Nun sollen die beschei-denen
Erhöhungen dieses Jahr über die Erhöhung der
Mehr-wertsteuer für Grundnahrungsmittel weggenommen
werden. Die ältere Generation macht dieses Spielchen
nicht mit. Ministerpräsident Günther H. Oettinger wird
aufgefordert seine Äußerung voll inhaltlich
zurückziehen.“
15.03.2009
Pressemitteilung 10/2009 der
Senioren-Union
Bundesverband:
Der Krise mit Mut und
Optimismus begegnen Der Bundesvorsitzende
der Senioren-Union der CDU Deutschlands, Prof. Dr. Otto
Wulff, hat Politik und Wirtschaft aufgefordert, der
gegenwärtigen Krise nicht mit „Weinerlichkeit und
Kleinmut", sondern mit „Mut und Optimismus" zu begegnen.
„Ein verzweifelt wirkender Muntermacher ist eine
lächerliche Figur und unbrauchbar in politisch prekären
Lagen“, schreibt Wulff in der neuen Ausgabe des
Senioren-Union-Mitglieder-Magazins „Souverän". Der von
manchen Prognostikern „als Realismus bezeichnete
Zweckpessimismus" diene oft nur dem „eitlen Zweck, sich
wirksam für die nächste Talkshow zu empfehlen."
Der weit verbreiteten „German Angst" müsse die Haltung
entgegengesetzt werden, mit der seine, die heutige
Senioren-Generation, den Wiederaufbau nach dem Zweiten
Weltkrieg angepackt habe. „Mehr als 80 Prozent allen
ursprünglichen Wohnraums, mehr als 85 Prozent der
industriellen Produktionsanlagen waren zerstört!" Es
habe „Millionen von Toten in der Heimat und an der
Front, Millionen an verwundeten und verkrüppelten
Menschen" gegeben, „ein völlig zerstörtes Land, das ein
Drittel seines Hoheitsgebietes verloren hatte, in dessen
Rest mehr als 15 Millionen Vertriebene und Flüchtlinge
hineinströmten." Wulff: "Und dennoch wurden mutig die
Ärmel aufgekrempelt, wurde gehofft und wieder aufgebaut,
in einem Geist, das nie wieder geschehen durfte, was
unter den Nationalsozialisten geschehen war."
Von
der Politik müsse jetzt „Solidarität und soziale
Verantwortung" denen gegenüber erwartet werden, die
„ihren Arbeitsplatz und ihr Vermögen durch fremdes Tun
verlieren." Freiheit bedeute gleichzeitig aber auch,
„dem Menschen nicht täglich etwas vorzujammern und ihm
stattdessen Zuversicht zu geben, Hoffnung zu machen,
Herausforderungen anzunehmen und ihnen Mutig zu
begegnen."
Der Beitrag von Prof. Dr. Wulff, der
auch Mitglied des CDU-Bundesvorstands ist, steht Ihnen
als Download im Internet der Senioren-Union der CDU
hier zur Verfügung.
15.03.2009
Pressemitteilung der
Senioren-Union Kreisverband
Hohenlohe: Kein Führerscheinentzug für
Senioren
Der
Kreisvorsitzende der CDU Senioren-Union im
Hohenlohekreis, Claus Bernhold, begrüßt die Absicht der
Landesregierung, keine
regelmäßigen Eignungsprüfungen für ältere
Führerscheininhaber einzuführen. Bernhold bezeichnet die
Führerscheinrichtlinie der Europäischen Kommission mit
der Forderung nach regelmäßigen Überprüfungen
lebensälterer Führerscheininhaber als übertrieben und
praxisfern. "Die
Unfallstatistik zeigt, dass Senioren als Personengruppe
am Unfallgeschehen im Straßenverkehr als unauffällig
erscheinen", sagte Bernhold. Auch der 47. Deutsche
Verkehrsgerichtstag habe sich noch im Januar 2009
dagegen ausgesprochen, von der Ermächtigung der
EU-Richtlinie Gebrauch zu machen.
„Alter allein ist kein Grund zum Führerscheinentzug,
aber selbstverständlich ist eine Überprüfung dann
angezeigt und richtig, wenn im Einzelfall konkrete
Anhaltspunkte dafür vorliegen,“ fährt Bernhold fort und
appelliert im übrigen an die Eigenverantwortung und an
freiwillige Überprüfungen. Dieser Verantwortlichkeit
könne gegebenenfalls auch durch ein offenes Wort
innerhalb der Familie entsprochen werden, ohne dass es
staatlicher Eignungsprüfungen bedürfe.
10.03.2009
Pressemitteilung der
Senioren-Union Landesverband
BW:
Hände weg
von Angela Merkel
Keinerlei
Verständnis zeigt der
Landesvorsitzende der Senioren
Union in Baden-Württemberg, Dr.
Wolfgang v. Stetten, für die
zunehmende und meist
unqualifizierte Kritik an der
Bundeskanzlerin Angela Merkel.
„Anstatt Geschlossenheit zu
zeigen in einer schwierigen
Situation, betreiben wir das
sozialdemokratische Lustspiel
der Selbstzerfleischung. Angela
Merkel hat die CDU 1998/1999,
als diese im tiefen Tal der
Tränen war und Umfragewerte
zwischen 20 % und 25 % hatte,
wie sie derzeit die
Sozialdemokraten haben, aus
dieser Situation herausgeholt
und mit einer großartigen
Leistung Deutschland
international, aber auch
national, repräsentiert“, sagte
v. Stetten.
Wer Kritik übe, dürfe nicht
vergessen, dass wir in einer
großen Koalition sind mit 49 %
Sozialdemokratischen
Abgeordneten. Hier sind, ob wir
es wollen oder nicht, auch von
CDU-Seite aus schmerzliche
Kompromisse notwendig, um
überhaupt voran zu kommen.
„Wer jetzt an der
Bundeskanzlerin herumnörgelt,
verhindert, dass es im kommenden
September wieder zu einer
vernünftigen Koalition zwischen
CDU/CSU und FDP kommt. Deswegen:
Hände weg von Frau Merkel.
Unsere Gegner sind die
Sozialdemokraten, die Grünen und
die Linken“, so Dr. v. Stetten.
11.02.2009
Pressemitteilung 08/2009 der
Senioren-Union
Bundesverband:
Deutsch muss wieder
"Umgangssprache" werden
Der
Bundesvorsitzende der
Senioren-Union der CDU
Deutschlands, Prof. Dr. Otto
Wulff, hat die staatlichen und
halbstaatlichen Unternehmen und
Institutionen in der
Bundesrepublik aufgefordert, in
ihrer öffentlichen Darstellung
wieder "zur deutschen Sprache
als Umgangssprache"
zurückzukehren. Nicht nur ältere
Bürgerinnen und Bürger, so
erklärte Wulff, der auch
Mitglied des CDU-Bundesvorstands
ist, heute in Berlin, fühlten
sich im "anglizistischen
Informations-Dschungel"
zunehmend überfordert.
Der Gang zu einer ganz normalen
Reiseauskunft der Deutschen
Bahn, die immerhin noch das
Attribut "deutsch" im Namen
führe, gleiche mittlerweile
einem "Blindflug durch
Denglistan": CityNightLine, DB
Carsharing, Rail & Fly, CityHits,
Online-Ticket, MobilCheck.
"Dabei sagen immer noch
mindestens 90 Prozent der Kunden
'Fahrkarte' und nicht 'Ticket',
und statt einer so genannten
Bahn-'Card' würde es ebenso gut
eine Bahn-Karte tun," betonte
Wulff.
Ebenso ärgerlich
sei der Begriff "Job-Center" im
Bereich der staatlichen
Arbeitsvermittlung. Er sei sogar
sachlich falsch. Wulff: "Die
meisten Arbeitslosen suchen ja
nicht irgendeinen
Gelegenheits-Job, sondern sie
sind an einer langfristigen
beruflichen Perspektive
interessiert." Wer hier "bei der
Sprache schlampt, verhunzt auch
das eigene Anliegen der seriösen
Arbeitsvermittlung."
Gleiches gelte für
Stellenanzeigen, in denen "Key
Account Manager" gesucht würden
oder "Call-by-call"-Angebote der
teilstaatlichen Telekom. Wulff:
"Gibt es eigentlich in den
deutschen Werbeagenturen niemand
mehr, der sich griffige und
verständliche deutsche
Bezeichnungen ausdenken kann?
Oder Auftraggeber, die genau
darauf bestehen?"
Der
CDU-Senioren-Chef unterstützte
gleichzeitig den Appell der
langjährigen
Bundesverfassungsgerichts-Präsidentin
und früheren Berliner
SPD-Justiz-Senatorin Jutta
Limbach für einen
selbstbewussteren Umgang mit der
deutschen Sprache in den
europäischen Institutionen.
Wulff: "Wenn Frau Limbach darauf
hinweist, dass der
ausschließliche Gebrauch der
englischen Sprache alle anderen
Sprachen zu einer Provinzsprache
degradiert, dann ist dem nichts
hinzuzufügen."
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